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Wie das veränderte Suchverhalten der User die SEO beeinflusst

Wie das veränderte Suchverhalten der User die SEO beeinflusst:

14 Februar, 2017
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Das Thema Suchmaschinenoptimierung befindet sich im ständigen Wandel. Daher ist es wichtig, dass sich SEOs mit aktuellen Themen und Trends befassen, um möglichen Herausforderungen entgegenzuwirken. Ein besonderer Trend in der SEO zeichnet sich innerhalb des Suchverhaltens der User ab. Durch die vermehrte mobile Internetnutzung kommt öfter die Sprachsuche (Voice Search) zum Einsatz. So wird nicht nur mit Stichworten, sondern oft mit ganzen Sätzen oder Fragen gesucht. Das sollte bei der Content-Optimierung sowie Onpage Optimierung künftig unbedingt mitberücksichtigt werden. Welche Herausforderungen und Fragestellungen damit einhergehen werden, erörtern wir später in diesem Beitrag. Wenn von Voice Search gesprochen wird, beschreibt diese Entwicklung keinen kurzzeitigen Zustand, sondern eine dauerhafte Veränderung der Suchgewohnheiten. Spezifische Charakteristika für die Sprachsuche sind W-Fragen anstelle der Keywords. Es werden keine kurzen oder vereinzelten Schlüsselwörter genannt, sondern ausformulierte Fragestellungen. Anzeige Suchergebnis direkt in SERPs Aktuell versucht Google bereits solche „Fragen“ direkt auf der Suchergebnisseite zu beantworten, wodurch die Suchmaschine erst gar nicht verlassen werden muss. Google zieht die Antworten aus Webseiten heraus, deren Content dafür geeignet scheint. Die Webseite wird einfach unter der Antwort verlinkt. Auch, wenn sich die Aufmerksamkeit dadurch erhöhen kann, kann der entsprechende Traffic für die jeweilige Seite dennoch sinken.

Mobile Voice Studie

Im Rahmen der „Mobile Voice Studie“ die von Google in Auftrag gegeben wurde, wurde die Bedeutung von Sprachsuchgewohnheiten untersucht. Unter anderem hat es sich herauskristallisiert, dass Jugendliche zwischen 13-18 Jahren diese Funktion intensiver nutzen als Erwachsene. Ferner wurde ermittelt, in welchen Situationen diese Funktion am häufigsten zum Einsatz kommt. Die Infografik zeigt das Ergebnis im Überblick: Studie Nutzung Voice Search Demzufolge nutzen insgesamt 95% der User die Voice Funktion vor dem Fernseher und rund 81% innerhalb des Freundeskreises. Dass die Prozentzahl so hoch ausfällt ist laut Statistiken zum „Second Screen“ nicht verwunderlich. Diese besagt, dass viel mehr TV-Zuschauer parallel im Web surfen, um dort nach zusätzlichen Informationen zu suchen oder sich in den sozialen Netzwerken über bestimmte Themen auszutauschen. Auch dieser Trend verdeutlicht die generelle Wichtigkeit der SEO.

Welche Fragestellungen und Maßnahmen ergeben sich für die SEO?

Für die Optimierung von Websites innerhalb von Voice Search sind folgende Fragestellungen zu erwarten:
  • Wer nutzt die Sprachsuche aktuell?
  • Wie wird die Sprachsuche aktuell genutzt?
  • Welche Unterschiede zwischen Sprachsuche und Texteingabe bestehen?
  • Welche Maßnahmen müssen erfolgen, um für die Sprachsuche zu optimieren?
Wichtig ist, dass sich SEOs im Vorfeld intensiv mit dem jeweiligen Thema befassen und Antworten auf mögliche Fragen der User in die Inhalte der Website integrieren.  Diese Funktionsweise basiert auf dem klassischen Prinzip der FAQs. Ferner sollte die Wirkung der positiven Bewertungen nicht unterschätzt und demnach vernachlässigt werden. Denn positive Online Reviews und Ratings von Bewertungsportalen sowie Handelsplattformen, erhöhen die Chancen, den gewünschten Sucherfolg zu erreichen. Insbesondere profitieren regionale Anbieter stark von der mobilen Suche. Dies ergab eine weitere Google Studie: über 50% der Verbraucher, die mittels ihres Smartphones nach einer Dienstleistung oder einem Produkt in ihrer Umgebung suchen, besuchen innerhalb von 30 Minuten ein Geschäft aus der Google Trefferliste. SEO-Maßnahmen Voice Search Eine weitere Empfehlung ist die Benutzung von Longtail Keywords. Hier werden aus einzelnen Schlüsselwörtern ganze Wortgruppen erstellt, also die sogenannten Longtail Keywords. Die längeren Wortgruppen, die im Keyword Tool identifiziert wurden, werden in die Texte eingepflegt, die bereits für das Hauptkeyword ranken. Somit besteht die Chance einen höheren Website Traffic zu erreichen. Die Zielseitenrelevanz bezüglich Voice Search wird auch immer wichtiger, da Suchmaschinen wie Google & Co. durch die Bounce-Rate schnell erkennen, wann eine Seite die Frage eines Nutzers beantwortet und wann nicht. Daher ist es nicht mehr ausreichend, eine Webseite im Rahmen von Voice Search ausschließlich mit nicht zusammenhängenden Keywords zu füllen. Zielführender wird es sein, den Content so gut wie möglich natürlich zu gestalten und den Sprachstil des Inhaltes an die Zielgruppe anzupassen. Während in der Google Suche Füllwörter gerne weggelassen werden, werden diese bei der Optimierung auf die Sprachsuche immer wichtiger (z. B. Flug von München nach Berlin). Diese Füllwörter wie „von“ und „nach“ versteht Google durch semantische Algorithmus-Anpassungen, wie Google Hummingbird, immer besser. Werden diese Punkte bei der Websiteoptimierung berücksichtigt, kann vom Vorteil der immer stärker werdenden Sprachsuche profitiert werden.   Zurück zum Online Marketing Ratgeber

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