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Wie Sie die Absprungrate in Ihrem Warenkorb senken

Wie Sie die Absprungrate in Ihrem Warenkorb senken:

23 Mai, 2017
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Wenn ein Kunde ein Produkt in den Warenkorb legt, ist davon auszugehen, dass ein großes Kaufinteresse an diesem Produkt besteht. Dennoch springen Onlineshopper immer wieder im Warenkorbprozess ab und kaufen Produkte trotz hohem Kaufinteresse nicht. Diese Situation ist unnötig und lässt sich durch Maßnahmen der Usability-Optimierung vermeiden.

9 Tipps zur Reduzierung der Absprungrate im Warenkorb

Wir haben für Sie neun Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen die Absprungrate im Warenkorb zu reduzieren und somit Ihren Umsatz zu steigern. Absprungrate senken

1. Möglichkeit ohne Anmeldung zu bestellen

Die zwingende Registrierung für Bestellungen ist häufig ein großer Conversionkiller, den Shopbetreiber vermeiden sollten. Weit über 30 Prozent der Onlineshopper brechen den Kaufprozess ab, sobald eine Registrierung für eine Bestellung notwendig wird. Bieten Sie Ihren Kunden daher eine anmeldefreie Bestellung an und machen Sie Besucher durch einen entsprechenden Call-to-Action auf diesen Service aufmerksam.

2. Berücksichtigung länderspezifischer Kaufgewohnheiten beim Checkout-Prozess

Der Checkout-Prozess bezeichnet die Eingabe der erforderlichen Informationen für eine Bestellung. Wie dieser Prozess am Besten aufgebaut sein sollte hängt stark von den regionalen Vorlieben der Kunden, der Produktart und dem Preis ab. Der Checkout-Prozess kann aus mehreren Schritten bestehen oder den Charakter eines One Page Checkouts besitzen – hierbei werden alle Eingabefelder auf einer Seite präsentiert. Welche dieser Varianten die bessere ist, kann pauschal nur schwer beantwortet werden. Generell gilt, weniger ist mehr. Auch sollten Sie darauf achten, dass Sie in der jeweiligen Landessprache und mit den lokal akzeptierten und üblichen Zahlungsoptionen auftreten. Mit der lokalen Währung sollte dann selbstverständlich auch abgerechnet werden. Wenn Sie sich über die regionalen Vorlieben und Gewohnheiten Ihrer Kunden nicht im Klaren sind bieten sich ein A/B-Testing und zielgruppenspezifische Probanden-Tests an. Diese Analysen helfen Ihnen dabei, den optimalen Checkout-Prozess für jede seiner Verkaufsregionen zu identifizieren.

3. Vertrauenswürdige Darstellung

Security-Badges, SSL-Zertifikate, Datenschutzrichtlinien und Gütesiegel wecken Vertrauen bei Ihren Kunden und sollten daher unbedingt ein präsenter Bestandteil Ihres Onlineshops sein. Durch diese Vertrauenszeichen wird dem Kunden die Hemmung genommen, persönliche und notwendige Daten im Bestellprozess anzugeben.

4. Eindeutige Buttons mit Handlungsaufforderung

Kunden haben gerne Sicherheit und Kontrolle während des Kaufprozesses – es geht schließlich um vertrauliche Daten sowie um Geld. Anstatt Buttons im Bestellprozess mit „Weiter“ zu beschriften sollten hier ausführliche Informationen stehen. Verraten Sie Ihren Kunden durch eine entsprechende Beschriftung was der nächste Schritt des Bestellprozesses ist, zum Beispiel: „Weiter zur Adresseingabe“. Auch sollten Sie auf Größe, Farbe sowie Platzierung der Warenkorb-Buttons wert legen, denn sie haben einen großen Einfluss auf die Conversion-Rate Ihres Shops.

5. Reduzierung erforderlicher Eingaben auf das Nötigste

Wie im Punkt 2 bereits angedeutet: weniger ist mehr. Für die Conversion-Optimierung ist es wichtig, dass Sie Ihren Kunden im Bestellprozess nur das Preisgeben der nötigsten Daten zumuten. Es sollte auch unbedingt auf die Abfrage von sensiblen Informationen verzichtet werden, wenn diese für den Bestellprozess unbedeutend sind – wozu benötigen Sie die Telefonnummer Ihres Kunden oder wieso irritieren Sie Privatkunden durch Eingabefelder zur Firmenadresse und Steuernummer?

6. Automatische Prüfung gemachter Eingaben

Die Eingabe von Kundeninformationen während des Kaufprozesses ist lästig, jedoch sind die Informationen erforderlich für jeden Shopbetreiber. Um diesen Prozess dennoch so angenehm wie möglich zu gestalten, sollten Sie eine automatische Eingabeprüfung (Online Validation) einrichten. Hierdurch wird der Kunde bereits während der Eingabe durch entsprechende Sonderfelder auf eventuelle Fehler hingewiesen. Nervig, wenn Sie bereits alle Eingaben getätigt haben und aufgrund einer Fehlermeldung zur Eingabe zurückkehren müssen oder? Auch Usability-Studien ergaben, dass automatische Eingabeprüfungen die Erfolgsrate um 22 Prozent steigern.

7. Anbieten einer Kontaktinformation

Ein weiterer „Vertrauensmacher“ ist die Bereitstellung einer Telefonnummer im Checkout-Prozess. Sollte beim Kauf ein Problem auftreten, weiß der Kunde sofort, an wen er sich wenden kann. Eventuell entstandene Ärgernisse werden durch die Bereitstellung von Kontaktinformationen gemildert und können den Abbruch des Kaufprozesses vermeiden.

8. Optimierung der Ladegeschwindigkeit des Webshops

Aus Erfahrungen heraus verlassen ca. 40 Prozent der Nutzer einen Webshop, wenn die Ladezeit der Seite mehr als drei Sekunden dauert. Auch für Suchmaschinen ist ein langer Ladevorgang ein Usability-Störer, der mit schlechten Rankings bestraft wird. Das Verhindern von langen Ladezeiten bezieht sich nicht nur auf die Homepage oder einzelne Produktseiten, auch während der einzelnen Schritte im Checkout-Prozess kann langes Warten zum Abbruch des Bestellvorgangs führen.

9. Individuelle Vorteile bieten

Sollten Sie kundenfreundliche Services anbieten, mit denen Sie sich von Ihren Mitbewerbern abheben, deuten Sie auch explizit darauf hin. Ein solcher Service könnte beispielsweise eine längere „Geld-zurück-Garantie“ sein. Kundenfreundlicher Service   Zurück zum Online Marketing Ratgeber

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