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Social Signals

Social Signals:

19 Januar, 2017
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Social Signals (soziale Signale) sind Interaktionen von Nutzern in Social Media Kanälen. Bei Facebook sind dies Likes, bei Twitter Tweets und bei Google+ +1. Auch Kommentare und geteilte Beiträge zählen zu den Social Signals. Soziale Signale sind also Rückmeldungen von Nutzern auf eine Marke oder auf ein Unternehmen. Man kann sie auch als Empfehlungen bezeichnen – ein Grund dafür, weshalb Unternehmen großes Interesse daran haben, dass mit Ihren Inhalten interagiert wird. Daher sieht man auf Unternehmenswebsites auch immer häufiger den Share-Button, durch den Nutzer Inhalte der Websites in sozialen Netzwerken teilen können. Das Social Media Marketing wird immer bedeutender für Unternehmen, die Ihre Marke stärken möchten. Auch mit dem Hintergrund, dass laut Spekulationen Social Signals Einfluss auf das Google Ranking haben, nimmt die Bedeutung von Facebook-Marketing, Google+ Marketing, XING-Marketing und Co. zu. Social Signals Follower

Wie Social Signals das Google Ranking beeinflussen

In unserem Beitrag „Die wichtigsten Google Rankingfaktoren 2016 und Trends für 2017“ fassten wir die Ergebnisse der jährlich veröffentlichten Studie von Searchmetrics zusammen. Die Studie beschäftigt sich mit Korrelationen zwischen bestimmten Faktoren und der Ranking-Position. Auch der Faktor „Social Signals“ wurde analysiert. Laut der Studie weisen Social Signals unter den analysierten Faktoren die größte Korrelation zur Ranking-Position auf. Das bedeutet, dass Websites auf den ersten Plätzen in den SERPs (Search Engine Result Pages) viele Soziale Signale verzeichnen, wohingegen URLs auf den hinteren Positionen nur mit wenigen Social Signals versehen sind. Der Studie zufolge könnte man also annehmen, dass viele Likes, Tweets, Shares, etc. das Ranking bei Google positiv beeinflussen. Bei den Ergebnissen muss allerdings berücksichtigt werden, dass zwischen der ersten und zweiten Position in den Suchergebnissen eine starke Korrelations-Abweichung besteht. Grund dafür kann sein, dass sehr starke Brands auf der ersten Position ranken, die viel Interaktion in den sozialen Netzwerken aufweisen. Die erste Position ist demnach eher durch den starken Brand-Charakter als durch die hohe Anzahl an Social Signals geprägt.

Mehr Reichweite durch Social Signals

Dass eine Korrelation zwischen guten Rankings und vielen Social Signals besteht, ist noch kein Indiz dafür, dass soziale Interaktionen das positive Ranking aktiv mitbestimmen. Bisher konnte die Vermutung vieler Unternehmen, Social Signals seien Auslöser für ein gutes Ranking, niemand nachweisbar bestätigen. Dennoch ist Social Media Marketing ein geeignetes Instrument, um eigene Inhalte zu verbreiten, Feedback von Kunden einzuholen, in den direkten Austausch mit dem Kunden zu gehen und die Sichtbarkeit des Unternehmens oder der Marke zu steigern. Der eigene Content kann dabei das Ranking positiv beeinflussen. Wer Inhalte produziert und auf Facebook, Twitter, Google+ o.ä. teilt, kann auf rege Diskussion, Likes, Shares, etc. hoffen. Stellen die Inhalte einen Mehrwert für den Nutzer dar, kann eine starke Verbreitung dazu führen, dass beispielsweise Blogger in Beiträgen auf die Quelle verweisen, wodurch Backlinks entstehen. Themenrelevante Backlinks sind nach wie vor ein Faktor, der das Ranking in den Suchmaschinen positiv beeinflusst. Die Reichweitenschaffung durch Social Signals verändert das Ranking also indirekt. Reichweite, viele themenrelevante Backlinks und Erwähnungen der Brand stärken gleichzeitig auch die Marke, was im Web 3.0 das Ranking stark mitbestimmen wird (lesen Sie mehr dazu im Beitrag „Digital Branding – warum der digitale Markenaufbau immer wichtiger wird“).

Zunahme von Traffic durch Social Signals

Eine hohe Reichweite generiert nicht nur Backlinks, sie sorgt auch für mehr Traffic auf der Website. Durch das Verbreiten von Inhalten über soziale Netzwerke können neue Kunden erreicht werden. Über Social Media generierter Traffic nimmt demzufolge zu. Sind die Inhalte für den Nutzer interessant, bleibt er lange auf der Website, woraus eine lange Verweildauer und eine geringe Absprungrate resultiert. Faktoren, die das Ranking ebenfalls positiv beeinflussen.

Social Signals stärken das Image eines Unternehmens

Wie bereits erwähnt, können Social Signals auch als Empfehlungen angesehen werden. Viel Interaktion mit einer Social Media Unternehmensseite wirkt sich positiv auf potentielle Kunden aus. Auf den ersten Blick vermitteln Social Signals Vertrauen, ganz nach dem Motto „das Unternehmen muss ja vertrauenswürdig sein, ansonsten hätte es nicht so viele Likes und Interaktionen“.  Social Signals stärken demnach das Image, wodurch mehr Traffic und Absatz generiert werden kann. Social Signals stärken das Unternehmensimage

Fazit

Es ist zwar nicht bewiesen, dass Social Signals aktiv das Ranking in den Suchmaschinen positiv beeinflussen, dennoch können aktives Social Media Marketing und viele Social Signals indirekt die Ranking-Position verbessern:
  • Durch relevanten Content, der durch Social Signals verbreitet wird, kann die Sichtbarkeit und Reichweite des Unternehmens gesteigert werden. Daraus resultieren themenrelevante Backlinks – Backlinks verbessern nachweislich die Position in den SERPs
  • Reichweite, viele themenrelevante Backlinks und Erwähnungen der Brand stärken die Marke – eine starke digitale Brand bestimmt im Web 3.0 das Ranking positiv mit
  • Eine große Reichweite und viele Social Signals vermitteln Vertrauen und sorgen für mehr Traffic auf der Website – viele Besucher, lange Verweildauern und geringe Absprungraten verbessern das Ranking
  • Social Signals stärken das Image und beeinflussen so den Absatz der Produkte oder Dienstleistungen positiv
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