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Social Media Marketing für Unternehmen

Social Media Marketing für Unternehmen:

2 September, 2016
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Gründe für die Social Media Nutzung in Unternehmen Es gibt vielfältige Gründe dafür, als Unternehmen auf einer oder auch auf mehreren Social Media Plattformen präsent zu sein. Zum Beispiel gewinnen Sie dadurch einen zusätzlichen Marketingkanal mit der Möglichkeit, besseren  Zugang zu Ihrer Zielgruppe zu erhalten. Auch zur Kundenbindung eignet sich Social Media Marketing vorzüglich bzw. ermöglicht einen viel engeren Kontakt zu Ihren Kunden, was sich für das Erfragen von Kundenmeinungen, aber ggf. auch für die Krisenkommunikation eignet. Ein weiterer Grund ist die Steigerung des Bekanntheitsgrades, was sowohl für die Neukundengewinnung, als auch für eine Ansprache potentieller Bewerber interessant sein kann.

Wer betreut den Social Media Auftritt Ihres Unternehmens?

Zunächst sollten Sie sich darüber Gedanken machen, ob Ihr Unternehmen über die für einen Social Media Auftritt benötigten Kapazitäten verfügt. Mit dem einmaligen Aufsetzen eines Accounts, der dann nicht mehr weiter betreut wird, ist es natürlich nicht getan. Zum einen ist es notwendig, kontinuierlich zu posten, da ein verwaistes Social Media Profil bzw. eines, auf dem es nur alle paar Wochen mal etwas Neues gibt, einen sehr unprofessionellen Eindruck macht. Durch die Präsenz Ihres Unternehmens in einem sozialen Netzwerk müssen Sie zudem damit rechnen, dass Sie auf diesem Wege auch Anfragen von Kunden oder interessierten Nutzern erreichen. Diese müssen selbstverständlich zeitnah und möglichst personalisiert, also ohne die Verwendung vorgefertigter Standardantworten, beantwortet werden. Auch die auf den Plattformen zur Verfügung gestellten Inhalte erstellen sich nicht von selbst. Das alles kostet eine Menge Zeit und im Idealfall haben Sie einen oder gleich mehrere Mitarbeiter, die nur für Ihre Social Media-Belange zuständig sind. Falls Ihnen dazu die Möglichkeiten fehlen, ist auch die Vergabe an einen externen Dienstleister eine Überlegung wert.

Content für den Social Media Auftritt Ihres Unternehmens

Die Inhalte, die Sie auf Ihrem Social Media Profil zur Verfügung stellen, tragen wesentlich zum Erfolg bei, den Sie mit Ihrem Auftritt dort haben werden. Grund genug, sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, welche Strategie Sie damit verfolgen wollen. Sind Sie als Community bzw. Social Media Manager tätig, ist es zudem unerlässlich, dass Sie sich immer wieder vor Augen führen, dass Sie in den genutzten Medien im Namen des Unternehmens auftreten. Das bedeutet, dass Posts nicht unbedingt Ihre persönliche Meinung widerspiegeln können und müssen, obwohl Sie sich natürlich im Idealfall mit dem Unternehmen, für das Sie arbeiten, identifizieren.

Welche Art von Content eignet sich für Social Media?

Zum einen ist wichtig, dass die Inhalte, die Sie über Social Media teilen,  zu Ihrem Unternehmen passen. Bleiben Sie in jedem Fall authentisch! Zum anderen sollten Sie sicherstellen, dass der Content für Ihre Zielgruppe interessant ist und ihr irgendeine Form von Wert bietet, damit er möglichst weiter verbreitet wird. Gut ist dabei alles, was sich schnell und unkompliziert erfassen lässt, denn durch die Flut an Informationen, die die sozialen Medien mit sich bringen, sind die wenigsten Nutzer dazu bereit, sich durch endlose Textwüsten zu arbeiten. Legen Sie den Schwerpunkt eher auf Bilder, Infografiken oder auch kurze Videos. Achten Sie außerdem auf Abwechslung. Nichts langweilt Ihre Fans schneller, als wenn es auf Ihrem Profil ausschließlich um Ihr Unternehmen geht. Stellen Sie also auch mal unternehmensfremde Inhalte zur Verfügung, die thematisch passend und für Ihr Publikum interessant sein könnten.

Und welcher Content eignet sich nicht für Social Media?

Als Unternehmen oder Marke ist es unerlässlich, die Bedeutung von Inhalten, die nicht direkt unternehmensbezogen sind, sehr genau zu beurteilen und kritische Themen am besten zu vermeiden. Gerade von politischen, diskriminierenden oder ähnlich sensiblen Themen, die die Nutzer in zwei Lager spalten und hitzige Diskussionen geradezu herausfordern, sollten Sie unbedingt die Finger lassen. Zu groß ist die Gefahr, dass Ihr Unternehmen damit in Verbindung gebracht wird, wenn daraus resultierende Meinungsverschiedenheiten direkt auf Ihrem Profil ausgetragen werden.

Sind Social Media Trends für Unternehmen geeignet?

Sind Social Media Trends für Unternehmen geeignet? In den sozialen Medien erscheinen regelmäßig neue Trends, die sich zwar für gewöhnlich nur wenige Wochen halten, dafür während dieser Zeit aber eine Menge Aufmerksamkeit generieren. Grundsätzlich können Sie diese problemlos auch als Unternehmen oder Marke mitmachen, sollten dabei aber unbedingt darauf achten, dass der jeweilige Trend zu Ihrem Unternehmen passt. Andernfalls verlieren Sie nicht nur an Authentizität, sondern können schlimmstenfalls sogar den Ruf Ihres Unternehmens nachhaltig schädigen. Wenn Sie es aber verstehen, klug auszuwählen, können die Auswirkungen für Ihr Unternehmen großartig sein, da Sie über die sozialen Medien die Möglichkeit haben, sehr viele Nutzer zu erreichen.

Der richtige Umgang mit Kritik

Früher oder später wird es Ihnen mit ziemlicher Sicherheit passieren, dass Sie sich mit einem unzufriedenen Kunden konfrontiert sehen. Das kann schnell unangenehm werden, weil die meisten sozialen Netzwerke eine frei verfügbare Kommentarfunktion besitzen und die Nutzer ihre Beschwerden so direkt auf der Timeline Ihres Unternehmensprofils hinterlassen können. Im Bereich Social Media ist es dann besonders wichtig, dass Sie richtig darauf reagieren. Schließlich ist Ihr Profil öffentlich einsehbar, was es jedem Besucher leicht macht, Ihren Umgang mit der Kritik zu verfolgen. Ein professionelles Auftreten ist hier also ganz besonders wichtig. Das oberste Gebot ist zunächst, freundlich auf die Kritik zu reagieren und sich keinesfalls provozieren zu lassen. Auch dann nicht, wenn der von Ihrem Kritiker angeschlagene Ton evtl. etwas schärfer ist. Einerseits sollen Sie Kritik selbstverständlich keinesfalls ignorieren, andererseits ist es enorm wichtig, zwischen vernünftig angebrachter Kritik und sinnlosen Hass-Postings oder stumpfen Beleidigungen zu unterscheiden. Tag für Tag damit zu verbringen, letztere zu beantworten, ist schlicht und einfach Zeitverschwendung. Besser ist es, wenn Sie sich für die Interaktion mit den Nutzern gezielt Fragen heraussuchen, mit deren Beantwortung Sie vielen weiterhelfen und nützliche Informationen zur Verfügung stellen können. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, schlagfertig und mit Witz auf Hasskommentare zu antworten. Dies erfordert allerdings eine Menge Fingerspitzengefühl, da es sowohl zur Situation, als auch zum Unternehmen passen muss. Sollten Sie sich einmal gezwungen sehen, einen Kommentar zu löschen oder einzelne User für Ihr Profil zu sperren, ist es unabdingbar offen zu kommunizieren, warum Sie sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Dies wäre beispielsweise denkbar, wenn ein Nutzer wiederholt seine fragwürdigen politischen Ansichten auf Ihrer Timeline kundtut.

Social Media Ads – bezahlte Werbung auf Facebook & Co

Das Schalten bezahlter Werbeanzeigen in den sozialen Medien kann für Sie als Unternehmen durchaus interessant sein, da es die Möglichkeit bietet, Ihre Zielgruppe mit exakt auf sie zugeschnittenen Inhalten dort zu erreichen, wo sie sich gern aufhält. Der Vorteil, den Ihnen Social Media im Vergleich mit anderen Werbeplattformen bietet, ist das Festlegen spezifischer Targetingkriterien. So können dabei beispielsweise demographische Aspekte, oder auch persönliche Interessen berücksichtigt werden. Aufgrund geringer Streuverluste bedeutet das für Sie das Erreichen einer sehr effizienten bezahlten Reichweite. Social Media Ads - bezahlte Werbung auf Facebook und Co.

Welches Abrechnungsmodell für Social Media Ads?

Die Bezahlmodelle für Social Media Ads variieren je Plattform. Unterschieden wird dabei zwischen der Abrechnung auf Engagement-Basis und der Abrechnung auf Basis von Impressions. Das Abrechnen nach Engagement der Nutzer ist abhängig von deren Interaktionen mit Ihrer Anzeige, wie zum Beispiel liken, retweeten, kommentieren usw., bei Abrechnung nach Impressions zahlen Sie für das bloße Erscheinen Ihrer Anzeige im Newsfeed der Zielgruppe. Für die Entscheidung, welches Modell dabei das geeignete für Sie bzw. Ihr Unternehmen ist, sollten Sie die Ziele, die Sie mit der Anzeigenschaltung verfolgen, berücksichtigen.

Reichweite generieren mit Social Media Ads

Um am Ende so viele Nutzer zu erreichen, wie möglich, sollten Sie zunächst verschiedene Anzeigen an einer kleinen Zielgruppe mit geringem Budget testen. Achten Sie dabei auch darauf, mit unterschiedlichen Bildern zu experimentieren. Social Media ist sehr visuell, sodass ein gut gewähltes Bild maßgeblich zum Erfolg einer Anzeige beiträgt.  Für Ihre eigentliche Kampagne wählen Sie schließlich die Anzeigen aus, die besser performt haben, also die am meisten Klicks, Kommentare oder Likes generiert haben. Um diese zweifelsfrei zu bestimmen, können Sie diverse Analyse-Tools einsetzen. Dazu finden Sie nähere Informationen im Abschnitt Social Media Monitoring – braucht man das?.

Fehler, die Sie bei Ihrem Social Media Auftritt vermeiden sollten

Mit einem Unternehmensauftritt in den sozialen Medien stehen Sie stets im Fokus der Öffentlichkeit. Damit Sie sich dadurch letztendlich nicht mehr schaden als nutzen, sollten Sie die folgenden Punkte beachten:
  1. Sollten Sie auf unterschiedlichen Kanälen mit einem Unternehmensprofil vertreten sein, widerstehen Sie unbedingt der Versuchung, diese mit identischen Inhalten zu bespielen! Im Social Media Bereich werden die verschiedenen Plattformen durchaus von zum Teil unterschiedlich agierenden Nutzern mit ebenso unterschiedlichen Interessen besucht. Fahren Sie also die selbe Strategie für verschiedene Kanäle, ist es eher unwahrscheinlich, dass Sie damit Erfolg haben. Besser ist es, Ihre Auftritte und Postings  für die verschiedenen Plattformen zu individualisieren.
  2. Fokussieren Sie nicht zu sehr die Vermarktung Ihrer Marke bzw. Ihres Unternehmens. Schreiben Sie also nicht ausschließlich über sich selbst, sondern stellen Sie ergänzend noch andere Inhalte zur Verfügung, die Ihre Zielgruppe interessieren könnten.
  3. Ignorieren Sie keinesfalls berechtigte Beschwerden von Nutzern oder kommen gar auf die Idee, diese zu löschen! Treten Sie stattdessen lieber in Dialog und versuchen Sie, eine Lösung für das Problem anzubieten.

Social Media Monitoring – braucht man das?

Social Media Monitoring - braucht man das? Wollen Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten Erfolg haben, sollten Sie zumindest nicht völlig auf ein entsprechendes Monitoring verzichten. Dadurch behalten Sie den Überblick über Themen und Meinungen zu Ihrem Unternehmen bzw. den Produkten oder Dienstleistungen, aber auch über den Wettbewerb. Für das Monitoring stehen eine Vielzahl unterschiedlicher Tools zur Verfügung aus denen Sie sich die auswählen müssen, die zu den von Ihnen genutzten Plattformen passen bzw. mit denen sich die für Sie interessanten Punkte untersuchen lassen. Fast alle dieser Tools bieten zum Beispiel die Möglichkeit, Keywords zu setzen und diese dann zu verfolgen. So werden Sie automatisch über im Netz laufende Gespräche informiert, sobald sie eines dieser Keywords (beispielsweise den Namen Ihres Unternehmens) enthalten. Eine weitere nützliche Funktion ist das Zählen von Kommentaren, Likes oder geteilten Inhalten. Damit können Sie messen, wie gut einzelne Inhalte performen, welche Reichweite also damit erzielt wird. Während einige Tools das Monitoring gleich für mehrere Plattformen abdecken, sind andere nur für jeweils eine Plattform konzipiert. Auch preislich gibt es enorme Unterschiede. Einige stehen kostenlos zur Verfügung, während Sie für andere teilweise bis zu mehrere 100 € /Monat veranschlagen müssen. Wichtig ist, das Monitoring kontinuierlich durchzuführen, um einerseits zeitnah über problematische Beiträge informiert zu werden und darauf reagieren zu können, andererseits aber auch Beziehungspflege zu betreiben, wie beispielsweise sich rechtzeitig für Lob zu bedanken. Schließlich dürfen Sie nie vergessen, dass Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten stets unter Beobachtung der Öffentlichkeit stehen. Zurück zum Online Marketing Ratgeber

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