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#schleichwerbung

#schleichwerbung:

5 Oktober, 2017

Influencer und Unternehmen müssen mit offenen Karten spielen…

#schleichwerbung Egal ob auf YouTube, Instagram, Twitter oder Facebook, Werbung muss gekennzeichnet werden. Wer dies nicht tut, kann mit erheblichen Geldbußen rechnen. Hier zu erklären, was Influencer Marketing ist, wäre wohl schon längst überholt. Denn die sogenannten Stars des Social Media sind heute nicht mehr wegzudenken. Was früher bekannte Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Showbusiness oder Sport waren, sind heute junge Leute mit einem großen Hang zur Selbstvermarktung. Und es klappt! Sogar so gut, dass auch Marken immer mehr auf die Marketing- Genies zukommen und lieber in den sozialen Netzwerken ihre Produkte platzieren, als sie von Prominenten im Fernsehen anpreisen zu lassen. Klar, jeder möchte Kosten sparen und da sind Instagram, Facebook, Youtube und Twitter doch eine nette Alternative. Und warum sich selber die Mühe geben und Reichweite generieren, wenn man die von anderen nutzen kann. Doch da wird es auch schon gefährlich und zwar für beide Seiten. Die Marken möchten natürlich Werbung setzen ohne welche zu setzen. Es soll natürlich wirken. Doch so einfach ist das nicht. Denn die Influencer machen auch nichts mehr kostenlos. Sie bekommen für die Produktplatzierung einer Firma oder Marke eine Gegenleistung. Sei es Geld, Produkte oder Rabatte. Oft ist es allerdings schwierig redaktionelle und werbende Inhalte voneinander zu trennen. Es wird versucht die Werbung zu verschleiern. Sie demnach so aussehen zu lassen als wäre sie keine. Da es zu häufig passierte, dass ganz „versehentlich“ Produkte gut lesbar in die Kamera gehalten wurden, ohne dies als Werbung zu kennzeichnen, wurde zum Schutz der Verbraucher/ Kunden das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb erlassen. Dies sagt unter anderem: (§3,2) Geschäftliche Handlungen, die sich an Verbraucher richten oder diese erreichen, sind unlauter, wenn sie nicht der unternehmerischen Sorgfalt entsprechen und dazu geeignet sind, das wirtschaftliche Verhalten des Verbrauchers wesentlich zu beeinflussen. Schleichwerbung ist somit unzulässig. Jede Art von Werbung muss klar und deutlich als diese gekennzeichnet werden. Da reicht es nicht, in den 100 Hashtags unter einen Beitrag #werbung zu schreiben. Ein sehr aktuelles Beispiel dazu ist das Rossmann-Urteil, welches die Runde gemacht hat und weshalb diese Diskussionsflut wohl auch erst ins Rollen gekommen ist. Hier urteilte das Oberlandesgericht Celle, dass Instagram Posts, in denen Werbung betrieben wird auf den ersten Blick erkennbar sein müssen. Das Urteil wurde schon am 8. Juni diesen Jahres gefällt und bezieht sich auf einen 20-Jährigen Influencer, der Produkte für den Drogeriemarkt beworben hat und den Beitrag lediglich mit #ad gekennzeichnet hat. Diese Kennzeichnung war unzureichend und das Oberlandesgericht stufte das Posting als Schleichwerbung ein. Auch Instagram hat sich zu diesem Thema geäußert und ein Kennzeichnungsmodell für Werbung auf Instagram veröffentlicht. Am deutlichsten wird dies, wenn man die Kennzeichnung direkt über dem Bild platziert oder aber vor dem Text. Die Wörter #Anzeige und #Werbung seien dafür die sicherste Form. Hashtags wie #ad, #sponsered by oder #powered by sind unzulässig. Es geht einzig und alleine darum, den Followern klar zu zeigen, wann es sich um Produktwerbung handelt und wann nicht.