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PageSpeed Optimierung – wie Sie die Ladezeit Ihrer Website verbessern

PageSpeed Optimierung – wie Sie die Ladezeit Ihrer Website verbessern:

8 Juni, 2017
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Internetnutzer sind im Laufe der Jahre und mit der Entwicklung der digitalen Welt immer anspruchsvoller und ungeduldiger geworden. Lädt eine Website zu lange, sind potentielle Kunden schnell wieder weg und besuchen Seiten anderer Anbieter. Schnell ladende Inhalte im Internet sind heute Voraussetzung für Nutzer – ohne jegliche Nachsicht. PageSpeed bezeichnet genau das – die Ladezeit einer Website. Sie wird auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 100 (optimal) gemessen und kann mit Hilfe verschiedener kostenfreier Tools ermittelt werden. Auch Google selbst bietet die Messung der Ladezeit mit dem Tool PageSpeed Insights an. Die Geschwindigkeit, in welcher Websites geladen werden, war schon immer ein indirekter Rakingfaktor für Suchmaschinen und Erfolgsrezept für zufriedene Kunden und steigende Conversion-Rates.

Vorteile einer hohen Seitenladegeschwindigkeit

Bessere User Experience

Schnell ladende Inhalte einer Website tragen zu einer positiven Nutzererfahrung bei. Sind User mit einer Website oder einem Webshop zufrieden oder gar von diesem begeistert, klicken sich die Besucher durch viele Seiten durch und verweilen länger auf einer Website. Folglich steigen die Verweildauer und die durchschnittlichen Seitenaufrufe. Im Umkehrschluss bedeutet dies eine Verringerung der Bouncerate. Diese Faktoren zählen zu den Rankingfaktoren von Google und beeinflussen daher direkt das Ranking in den SERPs (Search Engine Result Pages). Natürlich wird auch die Conversion-Rate durch die User Experience beeinflusst. Nur, wenn Nutzer mit der Website oder dem Webshop zufrieden sind, führen sie gewünschte Handlungen aus.

Erleichterung für den Google Bot

Schnell ladende Websites können von Suchmaschinen Crawlern besser verarbeitet werden, was wiederum die organischen Rankings beeinflusst und Websites sichtbarer macht. Ein guter PageSpeed lässt also nicht nur Menschen schneller sehen, wonach sie suchen, auch für Crawler wird die Arbeit einfacher. Der PageSpeed war demnach schon immer ein wichtiger Bestandteil der Usability-Optimierung und der Suchmaschinenoptimierung. Seit April 2010 gehört die Ladezeit nun auch offiziell zur Onpage Optimierung als Bestandteil der SEO, denn Google erklärte den PageSpeed zum neuen Rankingfaktor.

10 Tipps zur Optimierung des PageSpeeds

10 Tipps zur Page Speed Optimierung

1. Wichtige Inhalte zuerst

Lassen Sie wichtige Inhalte zuerst laden. Dadurch sorgen Sie dafür, dass dem Nutzer alle relevanten Informationen ohne langes Warten zur Verfügung gestellt werden. Ist der Nutzer erst mal beschäftigt, können Elemente geladen werden, welche die Seite perfektionieren.

2. Nutzung von Server-Caching

Bei der Nutzung von Server-Caching werden Ergebnisse der ersten Aufrufe in Ihrem Server gespeichert, indem eine sogenannte „plain HTML-File für jede URL erstellt wird. Website und Datenbank können so geschont werden, denn bei folgenden Aufrufen von Seiten wird auf den Server-Cache zurückgegriffen. Die eigentliche Abfrage im Hintergrund und der Aufbau der Seiten muss somit nicht mehr stattfinden, wodurch Zeit beim Laden gespart wird. Nach jeder Änderung von Inhalten einer Seite muss der Server-Cache gelöscht und neu aufgebaut werden.

3. Nutzung von Browser-Caching

Das Browser-Caching wirkt sich auf die Ladezeit von wiederkehrenden Besuchern aus. Es werden nicht veränderbare Elemente der Website, wie Bilder oder JavaScripte, im Browserspeicher des Besuchers abgelegt und beim erneuten Zugriff auf die Seite abgefragt. Die Elemente müssen dadurch nicht erneut geladen werden, sodass die Website schneller geladen werden kann. Die Website-Elemente werden natürlich nur so lange im Browser-Cache gespeichert wie der Nutzer diesen nicht löscht.

4. HTTP-Requests reduzieren

Ein HTTP (Hypertext Transfer Protocol) ist ein Datenübertragungsprotokoll, das verwendet wird, um Daten von einem Server auf einen Browser zu übertragen. Wenn ein Nutzer eine Website aufruft, wird eine Anfrage an den Server gestellt. Dabei werden verschiedene HTTP-Requests durchgeführt, für beispielsweise Bilder, Stylesheets oder JavaScripte. Das Ergebnis der Anfrage ist ein HTML der Website. Browser können nur eine bestimmte Anzahl an HTTP-Requests gleichzeitig durchführen, sodass alle weiteren Anfragen warten müssen. Die vollständige Ladezeit einer Website erhöht sich dadurch. Um diese Ladezeit zu verhindern, sollte dem HTML zusammengefasste CSS-Dateien und JavaScript-Dateien zur Verfügung gestellt werden. Hierdurch müssen weniger HTTP-Requests durchgeführt werden, was die Ladezeit der Website beschleunigt.

5. Inhalte per AJAX nachladen

Wie im Punkt 4 erklärt, wird beim Aufruf einer Seite eine Anfrage an den Server gestellt. Die Antwort des Serves ist die Auslieferung der gesamten Inhalte dieser Seite. Ist Ihre Webseite besonders lang und nur durch scrollen vollständig sichtbar, bietet es sich an Inhalte per AJAX nachzuladen, um unnötige Ladezeiten zu verhindern. Hierbei werden Inhalte nachgeladen, die nicht im sichtbaren Bereich für den Nutzer sind. Damit der Nutzer nicht bei jedem Scrollen auf Inhalte warten muss, werden im Vorfeld, je nach Scrollposition, bereits die Inhalte nachgeladen, die als nächstes sichtbar werden.

6. Weiterleitungsketten reduzieren

Im Laufe der Zeit kann es schonmal vorkommen, dass URLs geändert werden und dadurch Weiterleitungen entstehen. Dies ist generell kein Problem und natürlich sinnvoll, da man schließlich aufgebaute Backlinks, die wichtiger Bestandteil der Rankingfaktoren sind, nicht verlieren möchte. Beim Erstellen von Weiterleitungen sollten jedoch lange Weiterleitungsketten verhindert werden, da diese zu unnötigen Ladezeiten führen. Wird eine URL mindestens zwei Mal geändert, sollte die Weiterleitung daher nicht von URL1 zu URL2 zu URL3 gehen, sondern immer von ursprünglichen URLs direkt zur aktuellsten URL verlinken: URL 1 ► URL 4 URL 2 ► URL 4 URL 3 ► URL 4

7. CSS und JavaScript komprimieren

Je kleiner Dateien Ihrer Website sind, desto geringer ist die Ladezeit. Daher sollten CSS- und JavaScript-Dateien bei der PageSpeed Optimierung unbedingt verkleinert werden. Für die Komprimierung dieser Dateien stehen verschiedene Tools zur Verfügung, die bei der PageSpeed Optimierung unterstützen.

8. Gzip-Komprimierung aktivieren

Bei der Verkleinerung von Dateien unterstützt auch die Gzip-Komprimierung. Dabei wird die Größe der Seite komprimiert, die an den Browser gesendet wird. Standardmäßig ist die Gzip-Komprimierung aktiviert. Dennoch sollte man dies in jedem Fall überprüfen, da ein Kompressionsgrad von über 70% erreicht werden kann.

9. JavaScript und CSS asynchron laden

Inhalte einer Website werden immer in der Reihenfolge geladen, wie sie im Code zu finden sind. Wird kein asynchrones Laden verwendet, wird Schritt für Schritt ein Element nach dem anderen geladen. Erst, wenn ein Element vollständig verarbeitet wurde, kann das nachfolgende Element geladen und angezeigt werden. Da einige Inhalte der Website, wie beispielsweise Skripte für das Tracking, am Anfang verarbeitet werden sollten, wird das Laden von wichtigen Elementen für den Nutzer folglich gebremst. Durch asynchrones Laden wird dieses Problem behoben, denn Elemente können parallel verarbeitet werden.

10. Bilder mit vollständigen Größenangaben und im richtigen Dateiformat nutzen

Fügen Sie jedem Bildelement die Größenangaben „width“ und „height“ hinzu. Hierdurch wird dem Bild ein Platz vom Browser reserviert und das Bild kann nachgeladen werden. Wichtigere Elemente, wie Text oder Tabellen, können somit schneller für den Nutzer angezeigt werden, wodurch sich die gefühlte Ladezeit für den Nutzer reduziert. Des Weiteren sollte das richtige Dateiformat verwendet werden, um unnötigen Ballast durch zu große Bild-Dateien zu vermeiden.   Zurück zum Online Marketing Ratgeber

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