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Mobil stöbern, am Desktop kaufen

Mobil stöbern, am Desktop kaufen:

31 Mai, 2018

Obwohl das Smartphone oder Tablet zunehmend auch als Einstiegspunkte fürs Online-Shopping genutzt werden, findet der endgültige Kauf nach wie vor hauptsächlich auf Desktop-Geräten statt. Wie lässt sich dieser Effekt in Angesicht des Booms beim mobilen Internet erklären? Eine Studie von Qubit auf Basis von 1,2 Milliarden Benutzerdaten soll die Hürden aufzeigen, die ein Kunde auf einem Mobilgerät hat und die ihn zum Kauf an ein Desktopgerät wechseln lassen.

Boom im Mobile Web beeinflusst Desktop-Käufe

Der Kauf findet noch immer meist am Desktop stattObwohl Ende 2017 die übertragene Datenmenge von Smartphones doppelt so hoch war wie die von Desktop-PCs, stieg der Anteil an Einkäufen am Desktop, die vom Mobile Web beeinflusst wurden, im Vergleich zu 2016 von 10 auf 19 Prozent an. Anscheinend nutzen Kunden ihr Smartphone vor allem, um sich Inspirationen für den späteren Kauf am heimischen Computer zu holen. Der Anteil an mobil beeinflussten Desktop-Käufen liegt zum Beispiel in der Modebranche bei fast 25 Prozent. Aber auch bei Gesundheit und Kosmetik sowie bei Multibrand-Retailern sind es knapp 20 Prozent.

Defizite in der Benutzerfreundlichkeit

Eine Untersuchung des Benutzerflusses zeigte, dass bis hin zu den Produktdetailseiten sogar eher vom Mobilgerät aus zugegriffen wird. Doch schon bei der Auswahl eines bestimmten Produktes zum Kauf liegt der Desktop-Computer wieder vorn. Der Grund hierfür dürfte in den meisten Fällen an Mängeln bei der Customer Experience liegen. So ist der Aufbau vieler Seiten auf Mobilgeräten zu langsam, die Suchfunktionen nicht optimal bedienbar und die Zahlungsmethoden zu kompliziert zu handhaben.

Bestellhürden müssen beseitigt werden

Die Schlussfolgerung für Verkäufer lautet daher, möglichst alle Hürden auf dem Weg zum Kaufabschluss zu beseitigen. Eine schnelle mobile Website mit einfacher Produktsuche und schnell auszuwählenden Zahlungsoptionen dürfte die Zahl der Conversions merklich steigern. Man sollte sich auch mal selbst fragen, ob man im eigenen Shop mobil bestellen würde. Vielleicht bieten soziale Plattformen wie Instagram auch zusätzliche Inspirationen, denn die Plattform hat gerade erst Instagram Shopping in Deutschland gestartet.