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Die wichtigsten Google Rankingfaktoren 2016 und Trends für 2017

Die wichtigsten Google Rankingfaktoren 2016 und Trends für 2017:

20 Dezember, 2016
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Rankingfaktoren Die Suchmaschinenoptimierung ist ein komplexes und sich ständig aktualisierendes Thema. SEOs müssen aktuelle Trends verfolgen und kontinuierlich Webseiten optimieren, um auf den ersten Seiten der Suchergebnisse zu ranken. Google selber verrät nur kleine Details über den Ranking-Algorithmus, umso schwieriger wird das Thema. Searchmetrics veröffentlicht jährlich eine Studie darüber, welche Faktoren das Ranking beeinflussen. Für die Studie werden tausende von Webseiten analysiert, mit dem Ziel eine Korrelation zwischen Faktor und Ranking-Position festzustellen – also ob ein bestimmter Faktor Auswirkung auf die Position in den Suchergebnissen hat. Ein Beispiel: Die Korrelation ist hoch, wenn sich mit steigender Wortanzahl die Position in den Suchergebnissen verbessert und sich die Position mit abnehmender Wortanzahl verschlechtert.

Content ist nach wie vor King

Content is king Content stand 2016 bereits im Mittelpunkt und wird auch das Jahr 2017 stark beeinflussen. Guter Content wird immer mehr gleichgesetzt mit ganzheitlichen Inhalten, die einzelne Keywords zu kompletten Themenbereichen zusammenführen und strukturieren. Verwandte und relevante Begriffe zu einem Thema zusammenzufassen hat den Vorteil, dass zu vielen verschiedenen Keywords gleichzeitig ähnlich gut gerankt werden kann und somit keine potentiellen Interessenten mehr verloren gehen. Demzufolge nimmt die Relevanz einzelner Keywords immer weiter ab. Auch die Korrelation zwischen dem Keyword im Titel sowie in der H1 und der Position in den Suchergebnissen ist in diesem Jahr laut Searchmetrics gesunken. Die Content-Relevanz zur Suchintention ist ausschlaggebend für die Position in den Suchergebnissen. Je höher die Relevanz zwischen Content und Suchintention, desto besser das Ranking. Die verwandten Keywords, die für die Contenterstellung ausgewählt werden, sollten natürlich zur Suchintention des Nutzers passen. Daher sollte man vorher unbedingt die Fragen und Bedürfnisse der Zielgruppe kennen, um diese durch entsprechenden Content beantworten zu können. Daraus ergibt sich auch die Bedeutung des Content-Formats: hinter einigen Suchintentionen steckt das Bedürfnis nach Text wohingegen andere Suchanfragen besser durch Bilder oder Videos beantwortet werden.

User Signals als Zeichen für guten Content

Die Klickrate, die Verweildauer und die Bounce Rate (Absprungrate) geben Google Aufschluss darüber, wie zufrieden der Nutzer mit dem Suchergebnis war. Die Nutzersignale stellen demnach einen weiteren wichtigen Rankingfaktor dar. Ist der Content einer Website also gut und hat der Kunde das gefunden wonach er sucht, bleibt er länger auf der Seite und springt seltener zur Suchergebnisseite zurück. Genauso werden jene Suchergebnisse öfter angeklickt, die den Anschein erwecken relevant zu sein. In diesem Jahr ist die durchschnittliche Bounce Rate gestiegen. Im Zusammenhang mit der gestiegenen Verweildauer und einer durchschnittlich längeren URL ist die erhöhte Absprungrate jedoch nicht negativ zu bewerten. Searchmetrics deutet darauf hin, dass Google mittlerweile Landingpages rankt, die ganzheitliche Inhalte behandeln, um die Suchintention des Nutzers sofort zufrieden zu stellen. Früher wurden häufig Startseiten gerankt, bei denen der User sich durch die Website navigieren musste, um das zu finden wonach er suchte. Demnach war die Verweildauer auf der Einstiegsseite kürzer und die Bounce Rate geringer. Wenn der Kunde direkt auf der Seite landet, die seine Frage beantwortet, muss er sich nicht durch das Menü der Website navigieren und kann direkt zu den Suchergebnissen zurückkehren – was als Absprung gewertet wird, aber die Verweildauer erhöht. Auch diese Entwicklung macht deutlich, wie wichtig relevanter Content ist. Die durchschnittliche Absprungrate für die ersten zehn Positionen in den Suchergebnissen lag 2016 bei 40%, die durchschnittliche Verweildauer bei 3 Minuten und 43 Sekunden und die Klickrate für die ersten drei Positionen bei 36%.

Technische Faktoren sind die Grundlage für ein gutes Ranking

Technische Faktoren Die Onpage Optimierung sollte der erste Schritt einer guten Suchmaschinenoptimierung sein. Die Ladezeit, die Dateigröße, die Existenz von H1 sowie H2 und weitere technische Faktoren bilden die Grundlage für ein gutes Ranking und gehören somit nach wie vor zu den wichtigsten Rankingfaktoren – was bringt dem Nutzer guter Content, wenn er nur schwer zugänglich ist? Laut der Studie von Searchmetrics hat der Faktor HTTPS-Verschlüsselung die größte Korrelation. Demnach sind die meisten Seiten auf den ersten Positionen sicher – die Anzahl sicherer Seiten ist im Jahr 2016 deutlich gestiegen. Das Verwenden einer HTTPS-Verschlüsselung wird 2017 durch Google weiter begünstigt: Seiten ohne HTTPS werden im Chrome Browser als unsicher gekennzeichnet. Die Existenz einer H1 ist im Vergleich zu 2015 durchweg bei den ersten zwanzig URLs leicht gestiegen. Die Existenz mindestens einer H2 ist hingegen bei den ersten sechs Positionen gesunken, ab Position sieben jedoch wieder gestiegen. Diese Entwicklung ist wahrscheinlich durch die Brands bedingt, die auf den ersten Positionen ranken. Es ist somit weiterhin sinnvoll H2 Auszeichnungen zu verwenden. Die Studie ergab auch, dass die Dateigröße von Online-Dokumenten von der ersten bis zur zwanzigsten Position abnimmt und Seiten, die bei der mobilen Suche ranken, etwa ein Drittel kleiner sind als Webseiten in der Desktop-Suche.

Interne Linkstrukturen überholen die Backlinks

Die Anzahl interner Verlinkungen sind von 2015 auf 2016 nahezu identisch geblieben, dennoch sehr bedeutend für das Ranking. Wichtiger als die Anzahl ist aber vielmehr die Linkstruktur. Diese sollte durchdacht und relevant sein, denn sie hilft sowohl User als auch Suchmaschine dabei die Webseite zu verstehen und alle Unterseiten einfach zu erreichen. Backlinks sind zwar nach wie vor Bestandteil des Google Algorithmus und ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung, dennoch nicht mehr so bedeutend wie noch vor einigen Jahren. Grund dafür sind die selbstlernenden Algorithmen, die semantische Zusammenhänge von Inhalten und User Intention selbstständig verstehen. Eine hohe Korrelation haben auch interaktive Elemente, wie Menüs oder Buttons, sowie Bulletpoints. Je weiter vorne eine URL in den Suchergebnissen rankt, desto mehr interaktive Elemente und Bulletpoints pro Listen weisen die Seiten auf. Bullets pro Liste sind in diesem Jahr stark gestiegen. Die Top 10 URLs haben im Durchschnitt 11,5 Stichpunkte pro Liste. Solche Strukturelemente verbessern die User Experience und wirken sich demnach positiv auf das Ranking aus.

Social Signals – Facebook weiterhin an der Spitze

Social Signals Social Signals weisen von den untersuchten Faktoren die größte Korrelation zur Ranking-Position auf. An der Spitze der Social Signs liegt nach wie vor Facebook. An zweiter Stelle bei der Anzahl der Social Signs steht Google+, gefolgt von Twitter und Pinterest. Alle untersuchten sozialen Netzwerke haben starke Korrelations-Abweichungen zwischen der ersten und zweiten Position. Auch diese Eigenschaft könnte man auf die Brands auf den ersten Positionen zurückführen, die viel Interaktion in den sozialen Netzwerken verzeichnen.

Machine-Learning-Algorithmen verändern die Zukunft der SEO maßgeblich

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich die Suchmaschinenoptimierung maßgeblich verändern wird. Technische Faktoren bilden die Grundlage für die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen und gelten gleichzeitig als einzige allgemeingültigen Faktoren. Sie sind die Grundlage für den Einstieg in die Top 20 der Rankings. Um sich langfristig in den Top Positionen platzieren zu können, ist Content jedoch das wichtigste Kriterium. Die Inhalte müssen relevant und auf die Suchintention abgestimmt sein. Hinter jeder Suchanfrage steckt eine andere Suchintention, die von Suchmaschinen in Zukunft immer mehr in Echtzeit ausgewertet werden können, um eine entsprechende Zielseite zu präsentieren. Daher wird es zukünftig keine allgemeingültigen Ranking-Faktoren, von den technischen Anforderungen einmal abgesehen, mehr geben. Die Machine-Learning-Algorithmen sorgen dafür, dass Veränderungen fließend und nicht mehr manuell erfolgen und somit nahezu für jede Suchanfrage andere Ranking-Faktoren gelten.   Zurück zum Online Marketing Ratgeber

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