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Google: SERPs mit bis zu 14 Ads & sinkende CTRs

Google: SERPs mit bis zu 14 Ads & sinkende CTRs:

30 Januar, 2019
Einige Nutzer haben entdeckt, dass Google zurzeit SERPs der mobilen Suche testet, bei denen bis zu 14 Ads platziert sind. So verlockend diese Ansicht auch sein mag, steht noch nicht fest, ob die Suchergebnisseiten in der mobilen Suche in naher Zukunft tatsächlich eine solche Gestalt annehmen werden oder ob es sich nur um einen von vielen Tests seitens Google handelt.

Vielzahl an Ads in der mobilen Google Suche

Der Nutzer @Fibre-Marketing twitterte Screenshots seiner mobilen Suche nach einem „cardboard baler“, also einer Kartonpresse und machte dabei auf eine Vielzahl an Ads auf der Suchergebnisseite aufmerksam.


Demnach war die SERP folgendermaßen aufgebaut:

Auf vier Ads folgten zwei organische Listings, daraufhin schlossen sich erneut sieben Ads an, sechs organische Ergebnisse und die Seite schloss mit weiteren drei Ads ab.


Organische Treffer waren hier also in der Unterzahl und nur vereinzelt aufzufinden. Auch wenn eine so große Anzahl von Anzeigen wahrscheinlich nur für wenige, bestimmte Keywords ausgespielt wird, sind Nutzer nun besorgt, dass es sich bei diesem Test um einen Vorboten der Zukunft der mobilen Suchmaschinenergebnisseiten handelt.

Die Toleranzgrenze der Google Nutzer wird also stark ausgelotet und dennoch wird Google seine Marktmacht voraussichtlich nicht all zu schnell verlieren. Denn gerade in der mobilen Suche möchten Nutzer so wenig wie möglich scrollen und sind noch schwerer zu einem Klick zu bewegen als auf dem Desktop. So steigt also nicht nur die Beliebtheit von No-Click-Searches, sondern Suchende werden höchstwahrscheinlich auch auf die Vielzahl an Ads eingehen. Für Google spricht die Aussicht auf SERPs voller bezahlter Listings natürlich für sich, doch Webseitenbetreiber haben immer größere Probleme organischen Traffic und Click-Throughs zu generieren.

Sinkender organischer Traffic und reduzierte Click-Through-Rates

Gerade in der mobilen Suche ist ein deutlicher Trend in Richtung No-Click-Search zu vermerken, die durch Featured Snippets und Co. ermöglicht werden. Das Generieren organischen Traffics und organischer Click-Throughs wird hierdurch und durch die Vielzahl an angezeigten Ads deutlich erschwert. Letztendlich greifen deswegen auch viele Webseitenbetreiber auf bezahlte Click-Throughs zurück, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Ein weiterer Grund für die stetig abnehmenden Zahlen des organischen Traffics ist die immer tiefergehende Optimierung der Google-Suche selbst. Die Verweildauer auf einer SERP nimmt durch die große Menge an Informationen und möglichen Interaktionen zu, denn Nutzer finden hier oft schon ihre gesuchte Information, ohne eine neue Seite aufrufen zu müssen.


Um sich in den Suchergebnissen zu behaupten sollten Webseitenbetreiber also anstreben, in den Featured Snippets, also auf der begehrten „Position Null“, aufzutauchen. Auch sollten die Webseiten soweit optimiert werden, dass sie bestmöglich ranken, um neben der Vielzahl an Ads zusätzlich organischen Traffic zu generieren. Die SEO bleibt also elementar, jedoch sollte eine optimale SEA-Strategie mindestens genau so wichtig sein.